Teleteaching

ein Gedankenaustausch zwischen Studenten

Im Rahmen der Lehrveranstaltung "NewMedia" fand am Freitag, den 15.12.1995 im Prozeß-Rechenzentrum der Technischen Universität Berlin das erste Treffen von Studenten der FHTW-Berlin und Studenten der Uni Linz zum Thema "Teleteaching" statt.
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Das Zusammentreffen Das Gespräch Das Ergebnis weiter

Vortrag Es wurde in Form einer Telekonferenz durchgeführt. In der Natur der Sache liegt es, daß ein sehr großer technischer und vor allem organisatorischer Aufwand zu bewältigen war.
Bereits im Vorfeld der Veranstaltung wurde in der FHTW kräftig die Werbetrommel gerührt, um auf das elektronische "Treffen der besonderen Art" hinzuweisen. Den meisten wird das Teleconferencing ohnedies weniger aus eigenem Erleben denn aus Fernsehsendungen bekannt sein. Deshalb machte es Sinn, den Termin einem größeren Publikum als den eigentlich an der Lehrveranstaltung "NewMedia" teilnehmenden Studenten zur Verfügung zu stellen, um an einem Gedankenaustausch zum Thema "Teleteaching" teilzunehmen.
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Die Vorbereitung


M
öglich war der Termin überhaupt nur geworden durch die intensive Vorarbeit des an der FHTW lediglich als Gastdozent lehrenden
Prof. Mittendorfer, der all seinen Charme und seine Vermittlungskünste einsetzte, die umfangreichen personellen und technischen Hürden zu überwinden, die sich bei der Planung eines solchen Projekts auftaten. weiter zurück


Der Termin


B
ei frostigen Dezember-Temperaturen und hellem Sonnenschein fiel der Weg zur TU nicht weiter schwer, vorausgesetzt, man hat den Gebäudejungle der TU erfolgreich durchquert (was dem nicht TU-trainierten FHTW'ler nicht unbedingt auf Anhieb gelingen dürfte). Demzufolge gab es das eine oder andere verzögerte Eintreffen der Teilnehmer/innen.
Der Organisator Herr Prof. Mittendorfer war bereits seit Stunden auf den Beinen und in den Computer-Leitungen, um letzte Vorbereitungen vor Ort zu treffen. Wie in den Gesichtern der Teilnehmer abzulesen war, fand sich außer den Spezialisten bestimmt niemand in dem umfangreichen Geräte- und Kabelgewirr zurecht.
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Die Teilnehmer/innen


D
en umfangreichen Bekanntmachungen (u.a. auch auf hochschulübergreifenden Internet- Dokumenten) ist es wohl kaum zuzuschreiben, daß von Seiten der FHTW lediglich eine Handvoll Begeisterter die hochschulexternen Räumlichkeiten aufsuchte. Bei dem gewaltigen technischen und nicht zuletzt selbstverständlich auch finanziellen Aufwand ist es eher bedauernswert, daß die Resonanz auf solche perfekt zu nennende Vorbereitungen sozusagen fast ausblieb. Sieht man von der Teilnahme einer Mitarbeiterin der GFAI und der Gastteilnehmerin Frau Zeiske ab, blieben gerade einmal drei Student(inn)en, die ihre Begeisterung über das doch nicht alltägliche Projekt einer Telekonferenz mit den Partner(inne)n in Linz teilen konnten.
Auf der anderen Seite der internationalen Leitung war einiges mehr los. Eine ungefähr dreifach so große Gruppe österreicher Studenten der Wirtschaftsinformatik nahmen das Meeting zum Anlaß, um mit ihren deutschen Studienkolleg(inn)en das Thema "Teleteaching" unter dem Aspekt der Hochschulausbildung etwas näher unter die Lupe zu nehmen.
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Das Zusammentreffen


U
nsere ersten vorsichtigen Versuche einer Kontktaufnahme mit unserem "Gegenüber" ließen sich noch etwas schwierig an, da die Technik hier und dort noch einige Überraschungen für uns parat hatte. Mal klemmte es in dieser Leitung, mal in jenem Modul - es waren ja gleich haufenweise Gerätschaften in Linz und Berlin aufgefahren worden, um die besondere Art der Kommunikation vonstatten gehen zu lassen.
Als die Steine des Anstoßes aus dem Wege waren, ging es dann so richtig zur Sache. Die anfängliche Scheu vor der vermeintlichen Exposition der eigenen Meinung (immerhin waren ein knappes Dutzend Bildschirme mit dem eigenen Gesicht im gesamten Raum verteilt) wich auch bald der Vertrautheit im Umgang mit der "neuen Technik" - wir hatten ja einen sattelfesten NewMedia-Experten an unserer Seite.
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Das Gespräch


A
ls die Kommunikation dann so richtig ins Rollen kam und die Gesprächspartner auf beiden Seiten einander vorgestellt hatten, wurden Details der aktuellen Arbeiten von Berliner und Linzer Seite präsentiert. Dazu war ein besonderer technischer Kniff vorbereitet worden, der es gestattete, von beiden Seiten der Verbindungsstrecke her auf ein und dieselbe Anwendung mit der Maus zugreifen zu können, um besser auf die Augenmerke hinzuweisen oder die eine oder andere Sache gleich einmal live auszutesten.

Von Linzer Seite wurden mehrere
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Das Ergebnis


W
ir haben an diesem Tag einen sehr spannenden Ausflug in die elektronischen Irrwege der Computernetze erleben dürfen - schade, daß so wenige Studenten anwesend waren.
Zwischen unseren beiden Studiengruppen wurde die Aussicht dieses Treffens auf eine dauerhafte Zukunft untersucht und für durchaus lebensecht befunden - vorausgesetzt, von Seiten der FHTW werden die technischen Voraussetzungen dazu geschaffen.
Es sind die Möglichkeiten einer arbeitsteiligen Herangehensweise an zukünftige gemeinsame Projekte diskutiert worden. Hier gab es durchaus verschiedene denkbare Varianten, die gewiß noch einmal untersucht werden müssen, wenn es an der Zeit ist, konkrete Projekte festzulegen.
Dennoch waren alle Teilnehmer/innen von derartigen hochschulübergreifenden Arbeiten begeistert. Ein Teleteaching zwischen unseren beiden Hochschuleinrichtungen hat also berechtigte Chancen. Darüberhinaus sind die unterschiedlichsten Themengebiete für gemeinsame Projekte denkbar, die ganze Welt steckt voller bunter Ideen.
Allein die Person des Projektleiters wird sich ändern: Der Gastdozent Prof. Mittendorfer wird die Arbeitsgruppe der FHTW leider nicht mehr anleiten können, da er zurückgeht an die Johannes-Kepler-Universität in Linz. Wir danken ihm für seinen beispielhaften Einsatz beim Schaffen der Grundlagen für eine derartiges Zusammentreffen unserer beiden Hochschulen. In seine Fußstapfen tritt dafür ein gestandener Multimedia-Experte der FHTW, Prof. Sieck, der das Projekt übernehmen und weiter ausbauen wird.

Hier noch eine kleine Erlebnis-Fotographie:
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