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Auszüge und Impressionen zu Paul Watzlawick

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Paul Watzlawick beschreibt in seinem Buch `Menschliche Kommunikation - Formen, Störungen, Paradoxien' anschaulich die Probleme, Sorgen und Kümmernisse die bei der zwischenmenschlichen Kommunikation entstehen. Obwohl dieses Buch schon im Jahre 1997 veröffentlicht wurde ist sein Thema immer noch oder schon wieder Aktuell. Die Geschichte der sprachlichen Misdeutungen und Falschinterpretationen ist lang, mindesten genauso lang ist die Liste derjenigen dessen Vertrauen misbraucht und gebrochen wurde.

Paul Watzlawick beschreibt dise Situationen:
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Vertrauen - das Gefangenendilemma.

`Das spieletheoretische Model des Gefangenendilemmas lässt sich am einfachsten durch die folgende Matrix darstellen;

In dieser Spielsituation haben Spieler A und Spieler B je zwei Alternativen. A kann a1 oder a2 und B entweder b1 oder b2 wählen. Beiden sind die durch die Matrix festgelegten Gewinnne und Verluste bekannt. So weiss A z.B., dass er und B je 5 Punkte gewinnen, wenn er a1 und B b1 wählt; wenn B aber die Alternative b2 wählt, verliert A 5 Punkte und B gewinnt 8 Punkte. B befindet sich in derselben Lage gegenüber A. Ihr DDilemma besteht darin, dass beide nicht wissen können, welche Alternative der andere wählen wird, da sie auf Grund der Spielregeln gleichzeitig wählen m%uuml;ssen, über ihre Wahl aber nicht kommunizieren können. Unter diesen Bedingungen erweisst sich ,dass , gleichgültig ob das Spiel nur einmal oder hundertmal hintereinander gespielt wird, die Entscheidung (a2, b2) die sicherste ist, obwohl sie jedesmal einen Verlust von 3 Punkten für beide Spieler bedeutet. Eine viel vernümftigere Lösung wäre natürlich (a1, b1), da sie beiden Spielern einen Gewinn von je 5 Punkten bringt. Diese Entscheidung kann aber nur unter der Vorausetzung gegensetigen Vertrauens erreicht werden. Wenn nämlich Spieler A seine Entscheidung rein vom oppertunistischen Gesichtspunkt seines maximalen Gewinns und minimalen Verlustes trifft und Grund zur Annahme hat, dass ihm B gegenüber vertraut, um b1 zu wählen, dann hat A allen Grund, a2 zu wählen, da das dadurch zustande kommende Resultat (a2, b1) A einen maximalen Gewinn gibt. Wenn A aber ein genügend scharfer denker ist, so muss er sich sagen, dass B genau denselben Gedankengang verfolgen kann und daher b2 statt b1 spielen wird, besonders wenn auch B annimmt, dass A ihm genügend vertraut, und er selbst genügend Vertrauen hat, dass A a1 wählen wird. Damit kommen wir zu der traurigen Schlussfolgerung, dass (a2, b2) die einzige vernümftige, d.h. sicherste Strategie für beide Spieler ist, dass dabei aber beide verlieren.«

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Dies ist zwar nur ein kleiner Auszug aus diesem Kapittel, aber er reicht aus, (-so finde ich) um weiter über den gegensats zwischen Vertrauen und Wissen nachzudenken.

Leider konnte ich das Buch nur kappittelweise lesen, da mir zur Zeit einfach die Musse und vor allem die Zeit fehlt. Doch was ich bisher gelesen habe, fand ich sehr Interessant. Das Buch liefert viele anregende Impulse zum Thema Kommunikation und dessen ferhlerhaften Funktionieren in Unserer Geselschaft. Die Verständigung inerhalb von Gruppen, sei es Zweierbeziehungen oder zwischen Grossmächten, baut auf vielen kleinen Mosaiksteinchen auf. Diese Teilchen die aus Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Risikobereitschaft bestehen, beeinflussen uns sowohl dierekt als auch indirekt; -Teilweise merken wir nicht einmal ihren Enfluss. Jeder der einmal ein wenig hinter die Verhaltensmuster und Denkstrukturen der Menschlichen - Kommunikation schauen will, für den ist es sicher ein interesantes Buch.


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