FHTW-Berlin, Universität Linz
Beim Vorgang der Digitalisierung wird das (stetige) analoge Eingangssignal abgetastet und auf einer Werteskala abgebilet (diskretisiert). Die Qualität der Digitalisierung von Schall hängt somit von
Für die Wahl der Abtastfrequenz gilt das Abtasttheorem oder sampling theorem welches besagt, daß sie doppelt so hoch sein muß, wie die abzubildende Frequenz.
Um den hörbaren Bereich ausreichend abzubilden genügt demnach eine Abtastfrequenz von 40 kHz. Für die Audio CD (siehe CD Standards) hat man sich auf eine Abtastfrequenz von 44,1 kHz bei einer Auflösung von 16 Bit geeinigt. Die so gewonnenen Daten werden in eine kontinuierlichen Datenstrom verwandelt. Dieses Verfahren wird als Puls Code Modulation oder kurz PCM bezeichnet.
Eine Weiterentwicklung des PCM verfahrens ist das log PCM.
| - | Audio-CD | Level A | Level B | Level C |
|---|---|---|---|---|
| Abtast- frequenz |
44,1 | 37,8 | 37,8 | 18,9 |
| Modus | PCM | ADPCM | ADPCM | ADPCM |
| Bit Auflösung | 16 | 8 | 4 | 4 |
| Kompressions- rate |
- | 2 | 4 | 8 |
| Anwendung/ Qualität |
CD-Qualität | besser als UKW-Qualität |
UKW-Qualität | Sprach Digitalisierung |
Die Macintoshsysteme besitzen über eine Audiokompression auf dem ADPCM Prinzip. Damit können Kompressionsraten um den Faktor 3 oder 6 gewonnen werden. Die Auswahl der Abtastfrequenz, der Bit Auflösung und Datenkompression schläg sich natürlich im Speicherbedarf entsprechend nieder.
| Abtast- frequenz |
11 | 22 | 22 | 22 | 22 | 44 |
| Bit Auflösung | 8 | 8 | 8 | 8 | 16 | 16 |
| Kompression | 1:1 | 6:1 | 3:1 | 1:1 | 1:1 | 1:1 |
| Speicherbedarf | 665 kB | 225 kB | 445 kB | 1,4 MB | 2,7 MB | 5.3 MB |
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