FHTW-Berlin, Universität Linz
Das Problem der analogen Videoaufzeichnung ist, ein zweidimensionales Bild auf ein eindimensionales elektrisches Singal abzubilden.
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Das zweidimensionale Bild wird in Zeilen zerlegt. Zeile für Zeile wird das Bild abgetastet. Das elektrische Signal ändert sich ständig, den Grau- bzw. Farbwerten des Bildes entsprechend. |
Trotz, oder gerade wegen des - ohne Technik - entwickelten visuellen Wahrnehmungsvermögens des Menschen, läßt sich der Eindruck der Bewegung leicht durch kurzzeitg nacheinander dargestellte Bilder künstlich erzeugen. Ab 16 Bildern pro Sekunde wird der Eindruck des kontinuierlichen Bewegungsablaufes erzeugt. Während beim Kinofilm 24 Bilder pro Sekunde projiziert werden, benutzt die europäische Fernsehnorm einen Bildwechsel von 25 Bildern pro Sekunde. Beide erzielen damit einen allgemein akzeptierten Standard von "Bewegtbildern"
Neben der Erzeugung des Bewegungsablaufes ist jedoch noch das Speicherverhaltendes Auges zu berücksichtigen. Werden Bilder z.B. auf Kathodenstrahlröhren dargestellt, so entsteht bei zu geringer Bildwiederholfreqzenz (Minimum 50 Hz) ein Flimmereffekt. Dieser Flimmereffekt wäre zwar durch eine längere Nachleuchtdauer auszugleichen, doch fürht dieser wiederum zu unerwünschten Schattenbildungen bei Bewegungen (bei Passivmatrixdisplays deutlich zu beobachten)
Je schneller also die Bilder erneuert werden, desto flimmerfreier wird das Bild empfunden. Für die Ausgabe auf Computermonitoren wird heute ein Minimum von 70 Hz angesetzt.
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Bild links |
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ergibt |
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© h.mittendorfer, created: 2.12.95, modified: 2.12.95