Residenzplatz

Residenzplatz
... zum weitläufigen 
Residenzplatz. Hinter dem 
barocken Residenzbrunnen
erhebt sich majestätisch 
der Salzburger Dom, der 
nach einem Brand im Jahre 
1598 von Baumeister Santi- 
no Solari 1614 neu erbaut 
wurde.


Residenz

seit 1120. Neubau 1600 bis 1619. Fürsterzbischof F. A. Harrach ließ unter Leitung von Lukas von Hildebrandt die Prunkräume ausstatten (1709-1727). Fresken und Deckenbilder von J. M. Rottmayr und Martino Altomonte. Residenzgalerie, Gemäldegalerie des Landes Salzburg, europäische Malerei 16. bis 19. Jh., 15 historische Räume, ca. 200 Gemälde (mit den Abteilungen Niederländer, Franzosen, Italiener, Österreichischer Barock und 19. Jh.).

Residenz-Neugebäude

als fürstliches Wohngebäude erbaut (1592-1602), heute Amtshaus der Landesregierung. Prachtvolle Stuckdecken von Elia Castello (1602). Turm mit Glockenspiel.

Residenzbrunnen

unter Fürsterzbischof Guidobald Graf Thun von Tommaso di Garona (1658-1661) errichtet. Größter Barockbrunnen diesseits der Alpen. .

Dom

monumentalster Frühbarockbau diesseits der Alpen. - Erster Bau 774 vom hl. Virgil, 1181-1200 Bau des spätromanischen Münsters, nach Brand 1598 abgetragen. Unter Fürsterzbischof Wolf Dietrich Pläne von Vincenzo Scamozzi zum Neubau. 1614 von Fürsterzbischof Markus Sittikus nach Plänen von Santino Solari begonnen, 1628 von Fürsterzbischof Paris Lodron geweiht. 1944 Zerstörung der Kuppel, Wiederherstellung 1959. Taufbecken, drei mächtige Bronzetore, eindrucksvolle Marmorfassade. Dommuseum, Domgrabungsmuseum.